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Anblick.

Schauen Sie sich um:

Hier finden Sie zunächst eine Übersicht der Leihinstrumente für den Einsatz im Konzert. Wenn Sie selbst stolzer Besitzer eines eigenen Harmoniums werden möchten, gibt es darunter ein umfangreiches Angebot an Saugwind- und Druckwindinstrumenten, die Sie kaufen oder zunächst auf Probe mieten können. Auch das klassische Übeinstrument für den Organisten – zwei Manuale und Pedal – ist dabei. Sollten Sie nicht fündig werden, weil Sie ein spezielles Instrument wünschen: ich helfe gerne bei Suche und Generalüberholung...

Mit den Sprungmarken gelangen Sie übrigens auch sofort in die entsprechende Rubrik.



Mietinstrumente im Konzertverleih
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Französisches Vierspiel, Druckwind
mit Expression und Percussion
Fr. Henkel, Paris & Hambourg (ca. 1870)
Disposition:
Forte [0]
Sourdine [S]
Basson 8' [4]
Clairon 4' [3]
Bourdon 16' [2]
Percussion au Cor anglais 8' [1]
Expression [E]
[0] Forte
[C] Voix celeste (8')
[T] Tremblant (16')
[4] Hautbois 8'

[3] Fifre 4'
[2] Clarinette 16'
[1] Percussion au Flute 8'
Stimmtonhöhe 441/442 Hz
Transport-Abmessungen (incl. Rollen):
Breite 142,5 cm - Tiefe 78,0 cm - Höhe 104,5 cm
Gewicht ca. 130 kg
Konzertmietpreis auf Anfrage

Saugwind-Konzertinstrument:
Sechseinfünftelspielig mit Prolongement
Theodor Mannborg, Leipzig (1928)
[7p]

[6p]
[2]
[4]
[7]
[6]

[3p]

[3]
[1p]
[1]
[V]
Subbaß dolce 16'
aus Subbaß
Cornett Echo 2'
Fagott 16'
Gamba 8' (Halbzug)
Subbaß 16'
Aeolsharfe 2'
Schwebung zu [6p]
Viola dolce 4'
aus [3]
Prinzipal 4'
Bourdon 8' aus [1]
Diapason 8'
Vibrator (Drehflügeltremulant)

[2]

[4]
[5]

[OK]
[3]
[1p]

[1]


[PR]
Piccolo 2'
Klarinette 16'
Oboe 8'
Viola 8'
Vox jubilans 8 '

aus [4] und [1p]
Oktavkoppel
Waldflöte 4'
Flute d'amour 8' aus [1]
Melodia 8'
Schalmei 8' (nicht

am vollen Werk)
Prolongement

FF bis F
Kniehebel links:
Volles Werk, einrastbar mit Knopfauslöser
Kniehebel rechts:
Schweller, mit pp-Schalter wahlweise für Baß, Diskant oder beide aktivierbar
H: 125 cm ohne /134 cm mit Notenständer
B: 140 cm
T: 66 cm incl. Rollen
Stimmtonhöhe 443 Hz
Tonumfang: FF bis f''', 5 Oktaven, 61 Tasten
Konzertmietpreis auf Anfrage
Ein baugleich disponiertes Instrument, jedoch ohne Prolongement und mit einem anderen Korpus, kann auf Wunsch auch zum Ankauf restauriert werden.

H. Balthasar-Florence, Namur (Belgien)
Dieses farbenreiche Druckwindharmonium bietet für den Konzertbetrieb neben drei Spielen im Baß und fünf im Diskant feine dynamische Differenzierungsmöglichkeiten durch raffinierte Klangabschwächungen der einzelnen Stimmen.
Zum einen steuern kleine Regelbälge in den Zungenkammern die Luftzufuhr beim Sourdine-Spiel, so daß die Töne auch bei vollgriffigem Spiel nicht "verhungern". Zum anderen ermöglichen die beiden Kniehebel über zwei wirkungsvoll angeordnete Schwellklappen eine Differenzierung der Lautstärke in Baß und Diskant – das ist zwar nicht im eigentlichen Sinne eine Doppelexpression, aber ebenso verwendbar.
Grand Jeu und die Prolongementaufhebung werden mit Hackenhebeln betätigt.
Disposition:
Prolongement C-H [Prol]

Dolce 4' [D]
Sourdine 8' [S]
Viola 4' [3]
Bourdon 16' [2]
Cor anglais 8' [1]

Expression [E]
[S] Sourdine 32'
[D] Dulciana 16'
[S] Sourdine 8'
[7] Baryton 32'
[6] Voix celeste 16'
[3] Fifre 4'
[2] Clarinette 16'
[1] Flute 8'
Tonumfang: C bis c'''' (61 Tasten, 5 Oktaven)
Stimmtonhöhe 440/441 Hz
Maße: Breite ca. 130 cm Tiefe ca. 60 cm
Höhe ca. 107 cm / spielfertig ca. 128 cm
Konzertmietpreis auf Anfrage

Schiedmayer Pianofortefabrik, Stuttgart (1882 oder 1897)
Dieses zweieinhalbspielige Druckwindharmonium mit seinem warmen Klang und einem hübschen Korpus bezaubert auf jeder Konzertbühne.
Da die beiden Kniehebel Funktionen erfüllen wie bei einem Saugwindinstrument – links Volles Werk, rechts Forte – ist es ein ideales Instrument, wenn musikalisch ein Druckwindharmonium benötigt wird, der Spieler jedoch noch nicht so geübt im Expressionsspiel ist.

Sourdine (aus Cor anglais 8')
Forte
[
2] Bourdon 16'
[
1] Cor anglais 8'
[
G] Grand Jeu

Kniehebel Grand Jeu

Tremolo (aus Flûte 8')
Vox celeste 8'
Forte
[
2] Clarinette 16'
[
1] Flûte 8'
[
E] Expression

Kniehebel Forte

Tonumfang: C bis c'''' (61 Tasten, 5 Oktaven)
Stimmtonhöhe: 443 Hz
Maße: 120 cm breit , 107 cm hoch, 60 cm tief
Konzertmietpreis
auf Anfrage

W.W. Putnam, Staunton (USA) 1910
William Wallace Putnam gründete sein Unternehmen 1894 in einem Hinterhof, nachdem er in seinem Heimatort Brattleboro bei Estey gelernt und neun Jahre für die Firma Bell in Guelph gearbeitet hatte - von beiden hatte und habe ich immer wieder Instrumente im Programm.

Dieses zweispielige Harmonium, das am 4. Mai 1910 die Endkontrolle passierte, ist ziemlich erstaunlich. Seine Registermechnik ist genial einfach und robust konstruiert, und sein frischer, obertonreicher Klang will so gar nicht zum Säusel-Image eines Saugwindharmoniums passen.

Bis zum letzten kleinen Filz generalüberholt, mit neuen Lungen und auf eine konzertante Stimmtonhöhe gebracht wartet es nun auf die Gelegenheit, seinen höchst modulationsfähigen Klang unter Beweis zu stellen. Und das Gehäuse ist dazu noch eine Augenweide!

Tonumfang: F bis f''' (61 Tasten, 5 Oktaven)
Maße: 110 cm breit, 119 cm hoch , 54 cm tief

Stimmtonhöhe 442 Hz
Konzertmietpreis auf Anfrage

Einspieliges Reiseharmonium,
Saugwind
Dieses Instrument eignet sich ausgezeichnet für alle mobilen musikalischen Einsätze, vor allem "unplugged":
Folk, Pop, Jazz, Rock, Klassik, Open Air, Straßenmusik...
Dank eines kompakten Magazinbalgs ist der Spielwind bestens für expressives Spiel zu dosieren. Der Klang ist kräftig und tragfähig.
Stimmtonhöhe 441 Hz
Abmessungen:
Breite 80 cm - Tiefe 32 cm - Höhe 31 cm
Höhe spielfertig 102 cm
Gewicht ca. 24 kg
Mietpreise auf Anfrage
Ein baugleiches, ebenfalls aufwendig generalüberholtes Instrument finden Sie weiter unten auch zum Ankauf.

Im Konzertverleih: Saugwind, 4+1/5 Spiele
Jacob Estey, Brattleboro Vt / USA (1905)
Disposition:
Bass Coupler
Subbaß 16ft [C-c]
Harp Aeolienne 2ft
Melodia 8ft
Dolce 8 ft
Viola 4ft
Viola dolce 4ft
Treble Coupler
Bourdon 16ft
Vox jubilante 8ft
Diapason 8ft
Dulciana 8 ft
Flute 4ft
Forte
Vox humana
Stimmtonhöhe: 443 Hz
Abmessungen:
Breite 116 cm - Höhe 127 cm - Tiefe 57 cm
Gewicht: ca. 90 kg

Besonders hübsch ist die Sichtrückwand, die nicht nur auf jeder Bühne einen guten Eindruck macht, sondern auch für eine gute Schallabstrahlung ins Publikum sorgt.
Konzertmietpreis auf Anfrage



Diese Saugwindinstrumente können Sie kaufen:
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Kofferharmonium:
Östlind & Almquist, Arvika (Schweden)
Von einem "Kungl. Hovleverantör" stammt dieses funktional und praktisch konstruierte Reiseinstrument, in dessen Koffer außer den Tretschemeln auch bequem die beiden losen Seitenteile passen, die als Beine dienen. Sie werden mittels steckbaren Scharnieren schnell und sicher mit dem Korpus verbunden.
Das klangschöne, füllige 8'-Register mit prompter Ansprache macht beim Musizieren großes Vergnügen...
Tastaturumfang 4 Oktaven, 49 Tasten, C bis c'''
Stimmtonhöhe 440 Hz
Abmessungen:
Breite 85 cm (incl. Griffe) – Tiefe 34 cm – Höhe 35 cm
Höhe spielfertig 103 cm, Gewicht ca. 27 kg
Kaufpreis 1.290,- €

Ernst Roggenbauch, Stuttgart
Ein kleines Schmuckstück: 4-Oktaven-Saugwindharmonium mit einem 8'-Spiel und Forte-Kniehebel – ein Instrument für Einsteiger und aufgrund seiner Kompaktheit zum Mitnehmen überall hin. Die Abmessungen sind auch schon für ein Kind ab etwa 6 Jahren (Anfängerunterricht) ergonomisch günstig.
Die Balganlage wurde komplett neu bezogen und das Gehäuse aufgearbeitet.
Tonumfang: C bis c''' (49 Tasten, 4 Oktaven)
Maße: 80 cm breit, 110 cm hoch, 45 cm tief
Kaufpreis: 1.390,- €

Kofferharmonium
Walcker-Meyer, Ludwigsburg
Kompakt, leicht und schnell aufgebaut präsentiert sich dieses einspielige Saugwindinstrument absolut baugleich zu dem weiter oben beschriebenen Harmonium aus unserem Verleih.
Für einen Musiker, der viel unterwegs ist, erfüllt es aber auch klanglich alle Ansprüche an ein akustisches Tasteninstrument – und vor allem: es kommt ohne Strom aus...
Tastaturumfang 4 Oktaven, 49 Tasten, C bis c'''
Stimmtonhöhe 442 Hz
Abmessungen:
Breite 80 cm - Tiefe 32 cm - Höhe 31 cm
Höhe spielfertig 102 cm, Gewicht ca. 24 kg
Kaufpreis 1.490,- €

Olof Lindholm, Borna (Deutschland) 1924
Ein reizvolles, kompaktes und klanglich wie optisch ansprechendes Harmonium ist dieses zweispielige Instrument aus dem Hause Lindholm. Allein die Goldverzierung des Anfangsbuchstabens der Beschriftungen der Registerschildchen aus Porzellan zeugt von der Liebe zum Detail. Ein Blasebalg, der 40 Sekunden lang die Luft hält, sowie eine wartungsarme und wartungsfreundliche Konstruktion der Mechanik sind weitere Pluspunkte... Einfach mal anspielen kommen!
Tonumfang:
49 Tasten C bis c'''
(vier Oktaven)
Stimmung 436 Hz

Maße:
95 cm breit
112 cm hoch
54 cm tief
Disposition:

Forte
Viola 4'
Diapason 8'
Horn Echo 8'
Flauto dolce 8'
Melodia 8'
Flöte 4'
Forte

Kaufpreis: 1.590,-
Monatsmiete: 50,- €*

Mason & Hamlin, Boston (USA)
Dieses kompakte, klanglich und optisch beeindruckende Kleinharmonium ist auch unter dem Namen "Baby Reed Organ" geläufig.
In dieser Ausführung handelt es sich um einen reinen Vierfüßler: in seinem Korpus aus massivem amerikanischen Nußbaum stecken zwei ungewöhnliche Zungenreihen, die nicht nur eine Oktave höher klingen als sonst bei der Grundstimme üblich, sondern auch sehr viel schmalere Zungenrahmen haben.
Das zweite, über den zentralen Registerhebel zugeschaltete Spiel ist als schwebende Eolian Harp gestimmt.
Tonumfang: c bis c'''' (49 Tasten, 4 Oktaven)
Abmessungen: B 81 cm, H 82/93 cm, T 36 cm
Stimmtonhöhe 440 Hz, Gewicht: 21 kg
Kaufpreis: 1.920,- €

Aus dem Hause Story & Clark ein weiteres Harmonium, mit der Seriennummer 80.170 auf das Jahr 1896 datierbar.
Dieses zweispielige Instrument hat einen vollen, kräftigen Ton, ist auf einen tragfähigen Klang hin intoniert und von erstaunlicher dynamischer Differenzierung.
Nicht nur eine Ohrenweide, sonden durch den Korpusaufsatz und den rötlich-dunklen Holzton auch ein wunderschönes Möbelstück...
Story & Clark, Chicago (USA 1896)
Disposition:
Viola [4']
Diapason [8']
Echo Horn [8']
Bass Coupler
Forte I
Vox humana
Forte II
Celeste [8']
Melodia [8']
Dulcet [8']
Treble Coupler
Kaufpreis: 2.190,- €
Monatsmiete: 70,- €*

Estey Organ Co., Brattleboro, Vt (USA 1904)
Mit viereinfünftel Spielen zählt dieses klangschöne Harmonium schon zu den ausgewachsenen Saugwindinstrumenten. Es ist alles vorhanden, was man für eine stilgerechte Interpretation der Originalliteratur benötigt.
Eine detailreiche Optik mit schönen Schallfenstern sowie eine ungewöhnliche und doch sehr praktische Konstruktion des Notenständers runden das Gesamtbild ab.
Disposition:
Subbass 16ft
Harp Aeolienne 2ft
Cornet Echo 2ft
Cornettino 2ft
Melodia 8ft
Dolce 8ft
Viola 4ft
Flute 4ft
Dulciana 8ft
Diapason 8ft
Vox jubilante 8ft
Bourdon 16ft

Octave Coupler
Kaufpreis: 2.290,- €
Monatsmiete:
75,- €*
Tonumfang: FF bis f''' (61 Tasten, 5 Oktaven)
Stimmtonhöhe 435 Hz
Maße: 130 cm breit, 130 cm hoch, 60 cm tief
Flute Forte (vorn)
Vox humana
Melodia Forte (hinten)

Chicago Cottage Organ (USA ca. 1900)
Dieses optisch reizvolle Kleinod in palisanderfarbenem Korpus aus massivem amerikanischen Nußbaum mit gußeisernen Tretschemelbeschlägen besticht auch durch eine raffinierte Klangdisposition.
Hier ist das leisere Dulcet-Register nicht der Vorabauszug aus der Melodia, sondern aus der Celeste, und weil diese als Oberschwebung gestimmt ist, hat die Dulcet wegen ihrer geringeren Luftzufuhr dann die Stimmung der Melodia. So stehen im Diskant zwei fein abgestufte 8-Fuß-Register gleicher Tonhöhe zur Verfügung. Warum da nicht auch andere drauf gekommen sind...
Für ein auch äußerlich sehr kompaktes zweispieliges Saugwindinstrument ein klanglicher Gewinn!
Disposition:

Bass Coupler
Diapason 8ft
Echo 8ft
Principal 4ft
Vox humana
Forte (auf 8ft)
Celeste 8ft
Dulcet 8ft
Melodia 8ft
Treble Coupler
Kaufpreis: 2.350,-€
Monatsmiete: 75,- €*
Tonumfang: FF bis f''' (61 Tasten, 5 Oktaven)
Stimmtonhöhe 443 Hz
Maße: 105 cm breit, 121 cm hoch, 53 cm tief

Mason & Hamlin, Boston (1876 )
Ein in jeder Hinsicht besonderes Instrument ist dieses Saugwindharmonium aus den USA, das in einem wunderschön gestalteten Korpus aus massiv amerikanischem Nußbaum steckt und sich dank einer Bleistiftsignatur auf dem Klaviaturrahmen eindeutig auf Juli 1876 datieren läßt.
Viele Konstruktionsmerkmale sind ungewöhnlich: So reicht der Klaviaturumfang mit Tastenbelägen noch vom großen grauen Rüsseltier von C bis c'''', und auch die Teilung in der Manualmitte liegt wie bei einem Druckwindharmonium zwischen e' und f'.
Auch die Schöpfbälge sind nach Druckwindart gebaut, mit Balgfalten, die aus Brettchen und Lederstreifen zusammengesetzt und mit Blaupapier bezogen sind.
Ausdrucksstark wird es natürlich ncht durch einen Expressionzug, aber mit einem überaus wirkungsvollen Knieschweller ist ein sehr großer Dynamikbereich zu gestalten.
Die Subbaßventile werden durch einen außen statt innerhalb der Windlade liegenden Wippenfächer betätigt, und für die Vox humana, den Drehflügeltremulanten, gibt es keinen Registerzug, sondern zwei Knöpfe "ON" und "OFF".
Ungewöhnlich sind auch die Bauform der Zungenrahmen mit sechseckigem Querschnitt, die sehr hohe Stimmung auf 455 Hz und die Ausführung der Oktavkoppel als Unteroktavkoppel.
Tonumfang:
C
bis c''''
(61 Tasten, 5 Oktaven)
Maße:
128 cm breit
108 cm hoch, 60 cm tief
Forte 1
Subbaß 16ft
Diapason 8ft
Viola 4ft
Flute 4ft
Melodia 8ft
Oktav Coupler
Forte 2
OFF Vox humana ON
Kaufpreis 2.420,- €
Monatsmiete: 70,- €*

Mason & Hamlin, Boston (1905 )
In seinem kleinen Buch "Klavier, Orgel und Harmonium - Das Wesen der Tasteninstrumente" aus dem Jahre 1910 beschreibt der Autor, Prof. Oskar Bie, exakt dieses Harmoniummodell – ein sogenanntes Normalharmonium von einem der amerikanischen Marktführer.
Mechanisch ist es sehr robust gebaut; seinen tendenziell eher orgelähnlichen Klang liefert die folgende Disposition:
Diapason dolce 8' [1p]
Sub Bass 16' [7]
Eolian Harp 2' [6]
Diapason 8' [1]
Viola 4' [3]
Viola dolce 4' [3p]
Vox humana [VH]
Seraphone 8' [4]
Flute 4' [3]
Melodia 8' [1]
Voix celeste 8' [5]
Octave Coupler [OK]
Melodia dolce 8' [1p]

Stimmtonhöhe 435 Hz

Tonumfang:
FF bis f''' (61 Tasten, 5 Oktaven)
Maße:
130 cm breit (incl. Griffe),
109 cm hoch, 58 cm tief
Kaufpreis 2.570,- €
Monatsmiete: 75,- €*
Zur Erinnerung:
So sah es vorher aus...

M. Hörügel, Leipzig (ca. 1921)
Aus renommiertem Hause ist dies ein dreieinhalbspieliges Saugwindharmonium mit einer vielseitigen und vielfältig verwendbaren Registerdisposition.
Eine Besonderheit ist die Konstruktion der Viola dolce, die mit einer eigenen, in einer schallgedämmten Kammer angebrachten Registerklappe über den Zungenspitzen des 4' versehen ist.
Mit dem in Baß und Diskant geteilten rechten Kniehebel (Crescendo-Patent) ist zudem eine feinfühlige Differenzierung der Spieldynamik möglich.
Hinter dem ausstellbaren Notenständer befindet sich ein sehr geräumiges Schrankfach für Noten (oder flüssige Spielhilfen).
Forte
Baßkoppel
Aeolsharfe 2'
Cornettino 2'
Viola 4'
Viola dolce 4'
Diapason 8'
Horn Echo 8'
Vox humana
Hohlflöte 8'
Melodia 8'
Vox celeste 8'
Flûte 4'
Diskantkoppel
Forte
Tonumfang: F bis f''' (61 Tasten, 5 Oktaven)
Maße: 112 cm breit, 141 cm hoch , 66 cm tief
Stimmtonhöhe 441 Hz
Kaufpreis (ohne Bank): 2.590,-
Monatsmiete: 75,- €

K. A. Andersson
Stockholm (Schweden) 1891
Obwohl Saugwind, erinnert dieses außergewöhnliche Harmonium klanglich an ein Druckwindinstrument: So ist die Intonation von Violoncello und Gambe an Basson und Hautbois, also die [4] eines Druckwindinstruments, angelehnt. Diapason und Melodia entsprechen wiederum dem Cor anglais und der Flûte [1].
Die Klaviaturteilung liegt zwischen e und f in der kleinen Oktave, und – sehr ungewöhnlich – der profunde Subbaß reicht nicht nur von C bis c, sondern von C bis e. Die Oktavkoppel läuft vom Baß bis zum Diskant durch und läßt die höhere mitklingen.

Subbaß 16
Diapason 8

Piano


Violoncello 8
Flute 4

Kniehebel Volles Werk

Oktavkoppel
Bourdon
16
Melodia
8
Echo
Vox celeste 8
Gamba 8
Piccolo 4

Kniehebel Forte

Tonumfang: F bis f''' (61 Tasten, 5 Oktaven)
Stimmtonhöhe: 443 Hz
Maße: 125 cm breit , 120 cm hoch, 62 cm tief
Kaufpreis: 2.750,- € Monatsmiete: 80,- €*

Jacob Estey, Brattleboro, USA (1881)
Dieses 3+1/5-spielige Instrument der Werkstatt Estey gehört einer früheren Generation an und hat gleich einige Besonderheiten aufzuweisen: Die Violetta ist nicht eine Abschwächung der Viola, sondern eine eigene, zarte Zungenreihe. Die Vox humana hat noch einen ungebremsten Propeller, und statt der Wellenärmchen aus Metall, wie man sie sonst kennt, bildet hier eine filigrane Konstruktion aus Holzwippen die Harmonic genannte Oktavkoppel.
Sub Bass [16']
Melodia [8']
Dolce [8']
Viola [4']
Violetta [4']

I Forte
Vox humana
II Forte
Vox jubilante [8']
Flute [4']
Dulciana [8']
Diapason [8']
Harmonic
Monats-
miete:
100,- €*
Das Gehäuse aus massivem amerikanischem Nußbaum besticht mit seinen zeittypischen Kerzentellern und verströmt aus seinen reich ornamentierten Schallöffnungen einen wunderbar weichen Klang (443 Hz).
Kaufpreis:
3.220,- €
Tonumfang: FF bis f''' (61 Tasten, 5 Oktaven)
Maße: 137 cm breit , 142 cm hoch, 59 cm tief

Theodor Mannborg, Leipzig
Saugwind-Kunstharmonium Modell 55
Ja, das ist eins zum Augen reiben: das legendäre Mannborg-Saugwind-Kunstharmonium Modell 55 mit Doppel-Expression, Prolongement, Forte expressif und vier (!) Kniehebeln zur differenzierten dynamischen Gestaltung. Und unter den Klangfarben ist mit dem Waldhorn 16' eine echte Druckwindzungereihe...
Noch ist es nicht fertig, auch wenn Balg- und Spielanlage schon weitgehend generalüberholt sind. Es fehlt noch an der Feinabstimmung der pneumatischen Regelkreise und Nachintonierung einiger Zungen, aber dann darf es einen Liebhaber finden!
Tonumfang: FF bis c'''' (68 Tasten, 5½ Oktaven)



Das aktuelle Angebot an Druckwindinstrumenten:
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Ernst Hinkel, Ulm (ca. 1930)
Forte [F]
Piano 8' (aus Horn 8') [1p]

Vox coelestis 8' [4]
Bourdon 16' [2]
Horn 8' [1]
Volles Werk [G]
[F] Forte
[1p] Piano 8' (aus Flöte 8')
[5] Schalmei 16'
[4] Vox coelestis 8'
[2] Clarinette 16'
[1] Flöte 8'
[E] Expression
Generalüberholt, durchsetzungsfähiger und voluminöser Klang.
Tonumfang:
Maße:

Stimmung:
C bis c'''' (61 Tasten, 5 Oktaven)
125 cm breit (138 cm incl. Transportrollen)
107 cm hoch (spielbereit 122 cm), 67 cm tief
437 Hz (Höherstimmung gegen Aufpreis)
Kaufpreis 2.290,- €

F. Barrouin, Paris (2. Hälfte 19. Jhdt)
Über die Werkstatt und die Arbeiten Barrouins ist nicht viel bekannt, außer, daß er in der Rue de Sèvres Nummer 91 in Paris ansässig war und für seine Instrumente mehrfach mit Ehrenmedaillen ausgezeichnet wurde.
Das mag man verstehen, wenn man dieses Instrument hört: Sein Erbauer hat es verstanden, die Zungen des sehr geschätzten Herstellers Estève in diesem einspieligen Druckwindharmonium klanglich zu einem vollen, sonoren Klang zu veredeln.
Tonumfang: C bis c'''' (61 Tasten, 5 Oktaven)
Maße: 104 cm breit, 82/99 cm hoch , 37 cm tief

Gewicht: 47 kg
Stimmtonhöhe 440 Hz
Kaufpreis 2.790,- €

Druckwindharmonium in Säulenform
(ca. 1850-1870)
Eine nicht so häufig anzutreffende Bauform zeigt dieses einspielige Druckwindinstrument, dessen Tretschemel zugleich die Schöpfbälge sind, deren Spielwind durch die tragende Mittelsäule in die Spielanlage geführt wird.
Natürlich hat auch dieses Instrument – neben zwei Fortezügen – eine Expressionsschaltung. Hier ist das aber eine etwas ungewöhnliche Konstruktion, denn der Magazinbalg erhält durch einen Lederschlauch immer Luft. Daß er sich nicht ausdehnen und damit Wirkung entfalten kann, liegt daran, daß er in einem luftdichten Kasten steckt. Aufgehen kann er also nur, wenn die in diesem gestaute Luft einen Weg nach draußen findet. So öffnet der Expressionszug hier eine Klappe an diesem Kasten und schließt nicht, wie sonst üblich, den Magazinbalg.

Der Hersteller bleibt leider unbekannt; nicht einmal eine Gravur auf den Zungenplatten ist vorhanden, um wenigstens das Herstellungsland zu ermitteln. Aber der wunderbar modulationsfähige Klang entschädigt dafür ...
Tonumfang: C bis c''' (49 Tasten, 4 Oktaven)
Maße: 74 cm breit, 83/97 cm hoch , 37 cm tief

Gewicht: 24 kg
Kaufpreis 2.790,- €

Thomas Higham, Manchester (um 1880)
Balganlage
Ventile
Nach gut 80 Stunden Restaurierungsaufwand, unter Erhaltung der historischen Substanz und Verwendung von originalen Materialien, ist dieses alte englische Druckwindharmonium mit einem sonoren 8'-Register nicht nur wieder ein voll funktionsfähiges Musikinstrument, sondern auch eine wunderschöne, reizvolle Antiquität von hohem, bleibendem Wert.
Tretschemel
vorher
Tonumfang: C bis c'''' (61 Tasten, 5 Oktaven)
Maße: 109 cm breit, 85/95 cm hoch, 36 cm tief. 32 kg
nachher
Kaufpreis 3.290,-

Neubau Klaus Langer (2010)
unter Verwendung historischen Materials
Was macht man, wenn ein altes Instrument zwar über historische musikalische Substanz verfügt, seine schon nicht mehr originale Hülle aus der Nachkriegszeit stammt, aber schlecht verarbeitet und vom Holzwurm befallen ist? Man konstruiert es neu!

So geschehen mit diesem dreispieligen Druckwindharmonium, dessen Ursprung auf die Stuttgarter Firma Philipp Trayser zurückgehen könnte, denn viele Details der Spielanlage sprechen dafür. 8' 16' 4' sowie Sourdine und Tremblant machen die Musik, ergänzt von Grand Jeu und Expression.

Das neue Gehäuse aus Birke Multiplex sollte schlicht und funktional sein, daher gibt es stabile Rollen, ergonomisch angebrachte Transportgriffe und einen einklappbaren Notenständer. Zugleich wurden die Bälge neu bezogen und die gsamte Spielanlage überholt.

Obwohl es sich um ein Druckwindinstrument mit Expression handelt, wird auch der ungeübte Harmoniumspieler damit zurecht kommen, weil die Kniehebel in der Funktion einem Saugwindharmonium entsprechen – ein guter Kompromiß z.B. für die Rossini-Messe.

Tonumfang: C bis c'''' (61 Tasten, 5 Oktaven)
Maße: 107 cm breit, 102 cm hoch (mit ausgeklapptem Notenständer 119 cm), 61 cm tief
Stimmtonhöhe 443 Hz
Noch in Arbeit...

J. Richard & Cie, Étrépagny (Eure)
Frankreich (ca. 1905)
Dieses Druckwindharmonium mußte bis in die kleinsten Teile zerlegt werden, weil jemand der Meinung war, alle beweglichen Teile bräuchten eine gehörige Portion Fett – mit dem Erfolg, daß alle Lager verharzt waren und kaum noch etwas funktionierte. Auch mehrere Tonventilärmchen waren abgebrochen. Wie gut, daß es davon soviele gibt, daß man sich um eine Vorlage zum Nachbau nicht zu sorgen braucht...
Die neu belederten Blasebälge sorgen nun für ausreichend Spielwind und lassen die Estéve-Zungen wieder in voller Schönheit erklingen: Sieben Spiele im Diskant und vier im Baß erlauben dabei vielfältigste Klangabstufungen.
Die 122 ebenfalls frisch belederten Tonventile, deren brüchige Federn durch neue ersetzt wurden, werden von einer
verschiebbaren Klaviatur angespielt. Sie ermöglicht eine bequeme Transponierung um fünf Halbtöne nach oben oder sieben nach unten und damit eine Anpassung an die unterschiedlichsten Musiziersituationen. Natürlich ist die Grundstimmung auf den heute gebräuchlichen Kammerton angehoben worden.
Zum leichteren Transport habe ich noch vier gebremste Schwerlastrollen untergeschraubt (auf dem Photo noch nicht zu sehen), um das Handling in Konzertsaal oder Kirche zu erleichtern.
Forte [0]
Tremblant, wirkt auf (3) [T]
Sourdine, wirkt auf (1) [S]
Violoncelle (1 + 4) [V]
Basson 8' [4]
Clairon 4' [3]
Bourdon 16' [2]
Cor anglais 8' [1]
Expression [E]
[0] Forte
[T] Tremblant, wirkt auf (2)
[H] Harp eolienne 16' (aus Musette)
[M] Musette 16'
[4] Hautbois 8'
[3] Fifre 4'
[2] Clarinette 16'
[1] Flûte 8'
[C] Voix celeste 16' (aus Clarinette)
Tonumfang:
C bis c'''' (61 Tasten, 5 Oktaven)
Maße:
128 cm breit (mit Rollen 160 cm)
106 cm hoch (spielbereit 133 cm)
68 cm tief
Stimmtonhöhe 443 Hz
Kaufpreis: 7.450,- €



Instrumente mit Pedal:
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Schon verkauft / vermietet (mit Trennungsschmerz...)
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Story & Clark, Chicago (USA 1888)
Dies ist nun mal ein ganz besonderes Kleinod, wobei man dem "klein" durchaus ein "aber oho!" hinzufügen darf.
Einspielig, mit nur dreieinhalb Oktaven Umfang, ist es nämlich trotzdem ein klangvolles Instrument; nützlich vielleicht einem Chorleiter auf Reisen, denn sein Tonumfang entspricht ziemlich genau dem Ambitus eines vierstimmig gemischten Chores. Zu Übezwecken also ideal.
Tonumfang: 44 Tasten, F-c'''
Stimmtonhöhe: auf Wunsch
Abmessungen: B = 75 cm H = 88/100 cm T = 42 cm
Gewicht: ca. 17 kg

M. Hörügel, Leipzig (ca. 1920)
Diesem siebenspieligen Pedalharmonium war übel mitgespielt worden: so hatte man ihm die Lungen herausgerissen und auf künstliche Beatmung umgestellt. Aber das separate Industriegebläse war so störend laut, daß ich mir die Mühe gemacht habe, die originale Windversorgung wiederherzustellen.
Nun sind die fehlenden Schöpfbälge neu gebaut, die Handschöpfanlage und die in das Untergehäuse einklappbaren Tretschemel rekonstruiert. Ein elektrisches Gebläse, um unabhängig von einem Kalkanten Pedal spielen zu können, ist nun auch ergänzt - in einem schalldichten separaten Gehäuse.
Die komplette Mechanik des Vollen Werks fehlte ebenfalls, und Öffnungen im Korpus zeigten, daß einmal ein Tutti-Tritt und ein Schwelltritt vorhanden gewesen sein müssen. Auch hierfür habe ich die Mechanik aus der Kenntnis ihrer Konstruktion nachbauen können. Spuren in und am Gehäuse halfen dabei weiter. Nun ist das Harmonium wieder komplett – und damit ein klangschönes, vielseitiges Instrument für eine kleine Kirche oder zum Üben zuhause.
Disposition:

Obermanual:
Salizional 8'
Hornecho 8'
Aeoline 8'
Oboe 8'

Untermanual:
Bourdon 16'
Prinzipal 8'
Viola 4'

Pedal 16'

Spielhilfen:

Pedal Forte
Pedal Moderator
Forte Obermanual
Forte Untermanual

Forte (Fußtritt rechts)
Tutti (Fußhebel links)

Koppeln:

Manualkoppel II-I
Pedalkoppel II-P
Pedalkoppel I-P
Superoktavkoppel Untermanual

Manuale:
C-f''' (54 Tasten, 4½ Oktaven)
Pedal:
C-d' (27 Tasten)
Abmessungen:
B = 146 cm, H = 155 cm,
T = 85 cm (Korpus) /116 cm (mit Pedal)
Stimmtonhöhe: 440 Hz

Jacob Estey, Brattleboro USA (ca. 1911/12)
Seinen einhundertsten Geburtstag hat dieses zweimanualige Pedalharmonium kürzlich gefeiert. Es bietet einem Organisten oder Orgelschüler die perfekte Übemöglichkeit, denn neben je zwei Spielen im Manual und einem eigenständigen Pedal sind auch sämtliche Normalkoppeln und einige nützliche Spielhilfen vertreten. Einen 4'-Cantus firmus im Pedal? Triospiel? Kein Problem...
Die ursprüngliche Balganlage mit Hand- und Fußschöpfern ist nicht mehr vorhanden; heute sorgt für den Spielwind ein elektrisches Ventola-Gebläse mit 2,2 m³ Luftleistung bei 80 mm WS Winddruck.
Disposition:

Obermanual (Swell):
Dulciana 8 Ft
Flute 4 Ft
Octave Coupler

Untermanual (Great):
Bourdon 16 Ft
Open Diapason 8 Ft

Pedal:
Stopped Diapason 16 Ft
Open Diapason 16 Ft

Doppelt geschweiftes Radialpedal
Koppeln:
Swell to Great (II-I)
Swell to Pedal (II-Ped)
Great to Pedal (I-Ped)

Spielhilfen:
Vox humana
Swell (Tritt)
Grand Organ (Tritt)


Ernst Hinkel, Ulm (ca. 1930)
F
1p
6
2
1

1P
G
E
1P

5
1
2
6
1p
F
Forte
Piano 8'
Vox Coelestis 8'
Bourdon 16'
Horn 8'

Perkussion 8'
Volles Werk
Expression
Percussion 8'

Schalmei 16'
Flöte 8'
Clarinette 16'
Vox coelestis 8'
Piano 8'
Forte
Dieses dreieinhalbspielige Druckwindharmonium ist nun generalüberholt: abgebrochene Knöpfe der Registertraktur wurden repariert und die Gehäusedurchführungen und Züge mit neuem Filz versehen, die Registermechanik wurde gereinigt und reguliert, die Schöpfbälge erhielten eine neue Belederung und neuen Bezug, das Gehäuse eine neue Schellack-Lasur und die Tretschemel neuen Teppichbelag. Eine schöne Besonderheit des Instruments ist eine leichtgängige Perkussion, die in der 8'-Grundstimme mit kleinen Filzhämmerchen die Ansprache verbessert und ein perlendes, brillantes Spiel ermöglicht. Der Klang dieses Harmoniums ist voll und kräftig und trägt auch in großen Räumen. Das Gehäuse scheint in seiner funktionalen Schlichtheit vom Bauhaus beeinflußt worden zu sein. Ein schönes Konzertinstrument!
Tonumfang: C bis c''''
(61 Tasten, 5 Oktaven)

Maße: 124 cm breit, 106 cm hoch, 67 cm tief

M. Hörügel, Leipzig (ca. 1914)
Saugwind-Pedalharmonium mit folgender Disposition:
Untermanual:

Bourdon 16'
Engl. Horn 8'
Salicional 8'
Gamba 8'
Flute 4'
Piccolo 2'

Oktavkoppel

Obermanual:

Cello 16'
Vox celeste 8' (D)
Cremona 8'
Melodia 8'
Echo 8'
Viola 4'
Viola dolce 4'
Cornettino 2' (B)
Aeolsharfe 2' (B)

Pedal:

Pedalbaß 16'

Spielhilfen:

Pedal Forte
Untermanual Forte
Obermanual Forte

Manualkoppel II-I
Pedalkoppel I-P

Kniehebel und Tritt
Grand Jeu

Kniehebel und Tritt
General Forte

Ein einfach grandioses Instrument:
Die sechs Spiele im Untermanual bilden mit der Oktavkoppel einen nahezu neobarocken Klangaufbau, die fünfeinhalb Spiele des Obermanuals kommen einem französischen Schwellwerk nahe. Das Originalinstrument wurde um eine Pedalkoppel ergänzt, damit auch dort ein Cantus Firmus darstellbar ist.
Für die Luftversorgung gibt es neben den Tretschemeln und einer Handschöpfanlage auch ein Gebläse mit regelbarem Winddruck.
Manualumfang: C bis c'''' (61 Tasten, 5 Oktaven)
Pedalumfang: C bis d' (27 Tasten)
Maße: 159 cm breit, 155 cm hoch , 83/125 cm tief

* Mindestmietzeitraum 6 Monate. Die Miete
kann auf den Kaufpreis angerechnet werden.
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